VERÖFFENTLICHUNGEN
DES
HISTORISCHEN VEREINS FÜR NIEDERSACHSEN
1835-2016

 
 
 
 

Die Veröffentlichungen des Vereins erscheinen seit 2015 im Wehrhahn Verlag in Hannover. Eine Gesamtveröffentlichungsliste für den Zeitraum seit der Gründung des Vereins im Jahre 1835 steht hier als Download zur Verfügung (Gesamtveröffentlichungsliste 1835 - 2014). Lieferbare Veröffentlichungen sind darin gekennzeichnet.

 

Hier können sie die Liste mit den Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Niedersachsen in PDF-Format Downloaden.

Gesamtveröffentlichungsliste.pdf
 

Sollten sie nicht über die Abrobat Reader®-Software verfügen, hier geht es zum kostenlosen Download.

Download Abrobat Reader®


 

Der Verein gibt folgende Zeitschriften heraus, die den Mitgliedern bei Erscheinen kostenlos zugehen:

 
      Jahrbuch für Niedersächsische Geschichte     Hannoversche Geschichtsblätter
 

Er veröffentlicht wissenschaftliche Arbeiten in der fortlaufenden Reihe

  • Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens

Die Reihe erscheint seit 2015 im Wehrhahn Verlag in Hannover. Vereinsmitglieder erhalten Rabatt auf den Buchhandelspreis. Die bis 2013 herausgegebenen Bände sind ggf. noch über den Antiquariatsbuchhandel zu beziehen. Zuletzt sind erschienen:


 

Band 138

HELGA-MARIA KÜHN
Katharina und Erich I., 1496-1524
Eine Fürsten-Ehe auf Augenhöhe

War es Zuneigung - oder die verlockende großzügige finanzielle Abfindung Katharinas, der sächsischen Prinzessin und verwitweten, kinderlosen Erzherzogin von Österreich -, was den noch ledigen und abenteuerfreudigen Erich I., Herzog von Braunschweig-Lüneburg, bewog, 1496 bei Kaiser Maximilian um ihre Hand anzuhalten? Bekannt war ihm bisher nur ihr unbekümmertes, jagdfreudiges, üppiges Leben am Innsbrucker Hof, der von Katharina nur wenig nennenswerte eigene Verantwortung verlangte, wie es später österreichische Biografen schilderten. Und auch die niedersächsische Geschichtsschreibung übernahm weitgehend dieses Bild und entdeckte trotz zahlreicher Archivquellen nicht die Veränderung der fürstlichen Persönlichkeit zu einer bemerkenswerten Regentin und Landesmutter ihres ihr zur Verantwortung und politischem Handeln übergebenen Territoriums. Erichs häufige Abwesenheit als kaiserlicher Feldhauptmann setzte in den 28 Jahren ihrer Regentschaft nicht nur den notwendigen Respekt ihrer Untertanen für ihre klugen und kenntnisreichen Entscheidungen voraus, sondern wäre ohne absolutes Vertrauen und herzliche Zuneigung des Ehepaares zueinander unmöglich gewesen.
Auch wenn hier nur "Lebenssplitter" der bedeutenden Fürstin dargestellt werden, so findet doch erstmalig das außergewöhnliche Wirken dieser Frau an der Schwelle zur Neuzeit in einer ebenso außergewöhnlichen Ehe eine Würdigung.

Hrsg. v. Historischer Verein für Niedersachsen

Wehrhahn Verlag Hannover

2017 | 160 Seiten | Hardcover | ISBN 978-3-86525-551-8
Preis: € 18.00

Kuehn, Katharina und Erich I.
 

Band 137

FORSCHUNGEN ZUM NIKOLAIHOSPITAL IN BARDOWICK
Bd. 1: ALEXANDRA DRUZYNSKI VON BOETTICHER, Die Leproserie St. Nikolai. Ein Beitrag zur Baugeschichte der Stadt Lüneburg im Mittelalter
Bd. 2: MARIE ULRIKE SCHMIDT, Regesten zum Nikolaihospital. Die Urkunden aus dem Stadtarchiv Lüneburg (1251-1530)

Das Nikolaihospital ist das am besten erhaltene mittelalterliche Leprahospital im deutschsprachigen Raum. Nicht nur zahlreiche Schriftquellen wie Urkunden und Rechnungsbücher, sondern auch mehrere Gebäude, von denen zwei im frühen 14. Jahrhundert errichtet wurden, sind hier erhalten. Der Nikolaihof war eine der größten und reichsten Einrichtungen seiner Art. In einem von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten mehrjährigen Projekt untersuchten die Bauforscherin Alexandra Druzynski von Boetticher und die Historikerin Marie Ulrike Schmidt die Entwicklung der Anlage unter besonderer Berücksichtigung der mittelalterlichen Baugeschichte sowie der politischen, gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung des Hospitals. Die Ergebnisse dieser mehrjährigen Forschungsarbeit haben die beiden Wissenschaftlerinnen in einem reich bebilderten, zweibändigen Werk schriftlich festgehalten.

Wehrhahn Verlag Hannover

2 Bände, nur geschlossen lieferbar, 422 Seiten

270 farbige Abb., 7 Beilagen | Hardcover, Großformat 22,50x32,50 cm | ISBN 978-3-86525-465-8
Preis: € 49.80

 
 

Band 136

EIKE ALEXANDER VON BOETTICHER
Die Justizorganisation im Königreich Hannover nach 1848 und ihre Ausstrahlungskraft auf die Staaten des Deutschen Bundes und das Reich bis 1879

Das Königreich Hannover gilt als ein eher konservativ-rückständiger Staat. Dieses Image beruht insbesondere auf der Aufhebung des Staatsgrundgesetzes durch König Ernst August. Weitgehend unbekannt ist hingegen, dass nach 1848 in Hannover eine liberale Justizreform entstand, die auf Grund ihrer Fortschrittlichkeit zum Vorbild für viele andere deutsche Staaten wurde.
Eike Alexander von Boetticher zeichnet in seiner materialreichen Studie die Probleme des Justizwesens bis zum 19. Jahrhundert in Deutschland nach. Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung beschreibt er das Rechtswesen im Königreich Hannover und vergleicht damit die Justizorganisation in anderen deutschen Staaten. Im Zentrum der Untersuchung steht die Revolution von 1848 als Ausgangspunkt der Reform des hannoverschen Justizwesens. Diese Reform stellt Boetticher im Einzelnen vor und zeigt, wie sie die Justizorganisation in anderen deutschen Staaten nach 1848 beeinflusste. Dabei wird der Vorbildcharakter der hannoverschen Justizgesetze für die Staaten des Deutschen Bundes ebenso deutlich wie ihr Einfluss auf die damaligen Reformbemühungen auf Bundesebene sowie ihre Auswirkung auf die Reichsjustizgesetze auch noch nach Aufhebung des Königreichs Hannover.

Wehrhahn Verlag Hannover

484 S. | 2015 | ISBN: 978-3-86525-435-1
Hardcover | Preis: € 34.00

Boetticher - Justizrefom Hannover